Heilpflanze des Monats Oktober: Hopfen (Humulus Lupulus)

Der Hopfen ist eine Kletterpflanze mit zackigen Blättern und hübschen grüngelben Zapfen. Diese Zapfen werden in der Naturheilkunde verwendet und im Spätsommer geerntet. Hopfen wird bei uns kultiviert und rankt etwa  3-6m hoch. Man findet ihn zum Teil auch wild in feuchten Gebüschen, an Ufern, Waldrändern und Hecken. Der Hopfen ist den meisten bekannt vom Bier trinken.
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, ätherisches Öl, Harzsubstanzen, Humulon und Lupulon, Mineralstoffe und Flavonoide.
Anwendung: Hopfen gebraucht man selten alleine. Er ist in Blutreinigungstees, Magentees, Beruhigungs- und Schlaftees vertreten. Zusammen mit Weißdorn, Mistel, Baldrian und Knoblauch wirkt er gegen Altersbeschwerden.  Seine entspannenden Eigenschaften und die Bitterstoffe lindern nervöse Verdauungsbeschwerden.
Für einen Hopfentee übergießt man einen Teelöffel Hopfenzapfen mit kochendem Wasser; fünf bis zehn Minuten ziehen.
Homöopathie: Humulus Lupulus gilt in erster Linie als gutes Beruhigungsmittel.

Spagyrik: „Emotionsmittel“, Hopfen hat eine ausgleichende Wirkung auf das Vegetativum, beruhigt ohne müde zu machen, wirkt bei nervöser Unruhe, Schlafstörungen und Wechseljahrbeschwerden.  Psychischen Verletzungen  und Verwundungen beim loslassen schmerzhafter Erfahrungen.

Pflanzenbotschaft:  Ich schenke Dir Kraft und Vertrauen. Neue Lebenssituationen.